Periointegration
Begriffsdefinition
Zahnimplantate gehören zu den Innovationsträgern in der Zahnmedizin. Mehr als 700.000 dieser künstlichen Zahnwurzeln werden pro Jahr inseriert. 95 Prozent der Eingriffe verlaufen erfolgreich, doch nach neun bis 14 Jahren (Roos et al. 2006) kann es bei 16 Prozent aller Patienten zum Implantatverlust durch Periimplantitis kommen. Knochen und Zahnfleisch bilden sich zurück. Dabei handelt es sich - ähnlich wie bei der Parodontose - um eine chronische Erkrankung des Hart und Weichgewebes rund um das Implantat. Knochen und Zahnfleisch bilden sich zurück. Implantatverlust droht.
Bakterielle Besiedlung - Mikrobewegungen des Implantat
Als Ursachen für die Entwickung einer Periimplantitis werden Mikrobewegungen des Implantats, eine unzureichende Weichgewebsanheftung, die bakterielle Besiedlung am Zahnfleischsaum und die fehlende physiologische Krafteinleitung im kortikalen Bereich genannt. Die Wissenschaftler der interdisziplinär arbeitenden Academy of Periointegration setzen der Periimplantitis den neuen Begriff der Periointegration entgegen. Er bezeichnet die dauerhafte Gesunderhaltung von Hart- und Weichgewebe rund um das Implantat.

- PerioType X-Pert. Das Implantat für Periimplantitis-Prävention


